Olaf Klein

Ich wurde 1983 in Hennigsdorf, bei Berlin geboren und bin gelernter Mediengestalter Bild und Ton sowie Fachkraft für Veranstaltungstechnik. Viele Jahre habe ich als technischer Leiter bei Konzerten, Festivals und Konferenzen gearbeitet und dabei verschiedenste Kunst- und Kulturprojekte begleitet und selbst umgesetzt.

Meine größte Leidenschaft ist es, mit Bild und Ton Emotionen zu schaffen um Menschen neue Blickwinkel zu eröffnen. Mich begeistert die Verbindung von Natur, Kunst und moderner Technik. Mit Kameras, Mikrofonen und Projektionstechniken möchte ich zeigen, wie faszinierend unsere Umgebung sein kann – wenn man sie einmal aus einer anderen Perspektive betrachtet.

Im September 2025 bin ich von Berlin ins Mecklenburgische Hinterland gezogen. Hier finde ich in der regionalen Flora und Fauna die Inspiration für meine Arbeit. Ich lebe gerne einfach und naturverbunden, bin aber gleichzeitig in der digitalen Welt zu Hause. Genau diese beiden Welten verbinde ich in meinem kreativen Schaffen.

Birger Radsack

Schon als ich ein kleiner Junge war, wollte ich etwas mit meinen Händen machen. der Wunsch ist geblieben und ich bin – mit einigen Umwegen – Schmiedemeister geworden. Das hat etwas länger gedauert – aber nur, weil ich niemanden hatte, der mich auf den Weg gebracht hat. Später bin ich Werklehrer geworden und habe gemerkt, wieviel Spaß es macht, Kinder und Jugendliche – natürlich auch Erwachsene – an das Schmiedefeuer zu stellen und mit ihnen einen ordentlichen Garderobenhaken zu schmieden. Ich brauche immer beides – eine kniffliche Baustelle im schönsten Schloss von Mecklenburg und auch eine Horde Schmiedelehrlinge.

André Bartz

In unmittelbarer Nachbarschaft unseres Geländes weiden die vielen Schafe von André und beleben und beruhigen die Landschaft.

Sonja Sophia

Das Leben ist mein Leben. Es ist irgendwie fast etwas unerträglich für mich, daß dieses Handwerk zu verschwinden droht. Das Sitzen am Webstuhl war in anderen zeiten völlig normal. Alte Webstühle haben etwas von stiller und unendlicher Geschichte. Es macht mich glücklich, wenn ich vielleicht auch nur eine Winzigkeit dazu beitragen kann, daß das Weben als händisches Werken bewahrt bleibt.

Kerstin Baarmann

Ich koche gern – ich arbeite gern im Garten und ich habe auch gerne Tiere um mich. Das verbinde ich mit meinen lebens- und liebenswertem Umfeld. An unserem Wohnort hat sich der Verein neu gegründet und in den letzten Jahren mehrfach verändert aufgestellt. Ich bin immer dabei geblieben. Ich habe mich sehr dafür eingesetzt, nach Unterstützung und Förderung für unsere Ideen zu suchen. Das bringt viel Organisations- und Büroarbeit, aber auch die Möglichkeit Träume zu erfüllen. Mir ist es das Wichtigste, das alles an einem Ort ist – mittendrin in der natur leben, den Arbeitsort vor der Tür und im Garten fürs Mittagessen einkaufen gehen.

Lothar Oertel

in rückblickender betrachtung von • • inne–halten .. haus–halten .. ein–halten .. ver–halten .. unten–halten .. heraus–halten .. an–halten • • wurde mein gemüt gemütlicher .. meine lust lustiger .. meine empfindung empfindsamer .. die trauer trauriger .. überaschungen wurden überraschender .. begegnungen auch gegnerischer und intensiver .. vertrauen ist auch misstrauischer geworden .. lautes wurde leise .. worte werden kämpferischer gesprochen .. worte werden liebevoller verwandt .. das zusammentreffen entschiedener .. augenblickliches hat mehr sicht auf dies und das und jenes .. und sie auch bekommen • • in abgetrenntheit, verborgenheit, abgeschiedenheit, isolation von gesellschaft und mensch .. fühle, denke und mache ich .. einmal mehr meins • • das alternative und kreatürliche sein eines künstlers bewahrt ihn zu jeder zeit vor verlust und verdruss .. er–nährt sich fortwährend durch sein kunstschaffen .. erfüllung und glück ist ihm gegenüber sein eigenes werk

Coco Radsack

Ich übernehme gerne Verantwortung. Und ich nehme sie auch oft. Es macht mir einfach Spaß, mit anderen Menschen Projekte zu erdenken, hin und wieder wilde Prozesse in Gang zu setzen und spannende Ideen zu verwirklichen. Erst erzählen alle, was sie sich vorstellen können – dann kommt die schöpferische Umsetzung. Plötzlich ist etwas wirklich – man kann es sehen, anfassen, bestaunen und sich daran erfreuen. Das ist ein kleiner Teil meiner Wunderwelt.

Sophie Oertel

Im Herzen der Provence in Frankreich begann meine Liebe zu den Pferden. Halbwilde Herden weißer Pferde durchstreiften dort zusammen mit schwarzen Rindern die Salzlandschaften in den heißen Sommern. Das Pferd als fester Freund und Partner in der täglichen Arbeit. Als Kind durfte ich dort als immer wiederkehrender Urlauber dieses Lebensgefühl kennenlernen.

Davon blieb dann nur die Erinnerung, denn in den Reitschulen und Gestüten zu Hause war davon nichts mehr zu spüren. Hier wurde nur genutzt, ohne Respekt und Vertrauen, Geschweige denn Verständnis für das Gegenüber. Ich lies mich nicht aufhalten und träumte weiter. Meine Reisen nach Kanada seit 2010 brachten mich dem Gefühl wieder etwas näher. Hier arbeitete ich auf verschiedenen Farmen und das Pferd wurde mir zum wichtigsten Partner in den weiten Landschaften. Doch das reichte mir noch nicht ganz. Ich wollte wissen was das Pferd wirklich braucht, wann es mir vertraut, mich respektiert. Ich wollte noch näher mit ihnen sein.