Der Verein zur Förderung traditioneller Handwerkskünste und kulturellen Schaffens wurde im Jahr 2004 mit der Schule vor dem Studium der Kunst (einem Labor für Farb- und Formlehre) in Berlin gegründet. Dort wurde die Arbeit mit ihren Aktivitäten, Ideen und Zielen geprägt. Nach dem Umzug in die Mecklenburgische Schweiz 2009 wurde er 2013 wiederbelebt und erwachte in Karnitz, am Ufer der Peene, zu einem neuen aktionsreichen Leben.
Dieser Verein ist ein echtes Instrument für Kulturarbeit.
Er ist nicht groß – dafür tatkräftig und wendig.
Es gibt spannende Ideen – begeisterte Freunde, Kollegen oder Künstler?
Wir verbinden gerne spannende Orte, wie das Kunstkaufhaus »das kontor« in Schwerin, das Seminarhaus in Stresdorf oder das Gutshaus in Pohnstorf mit unserem Sitz auf dem Gut KELO in Karnitz. Er ist ein Ort der Begegnung für gemeinschaftlichen Schaffen und Schöpfen.
In den doch ziemlich anstrengenden letzten Jahren konnten wir trotz des ganzen Durcheinanders gute Projekte ins Leben rufen und sind gegen und mit allen Regeln einfach näher zusammengerückt. Es ist uns klar – nur, wenn sich unsere Kräfte konzentriert bündeln, dann entsteht auch etwas! Gut, dass wir Ihn haben – den »sieh+mal«
Uns ist, als hätten wir bisher nur geprobt. Plötzlich fühlt sich alles zielgerichtet an. Es entsteht hier in Karnitz ein großer und freier Raum für lebendige Künste, alte Handwerke, Theater und Musik.
Im letzten Jahr haben wir begonnen, unseren großen Wunsch zu erfüllen. Hier am Vereinssitz in Karnitz ist die große Baustelle für die Hofschule eröffnet worden. Es ist ein reisiger Raum von Schutt und Müll befreit worden. Wir haben ein neues Dach. Darunter echte Zimmermannsarbeit – ein Fachwerk traditionell mit der hand gebaut. Wir haben eine Unterwelt gefunden und fragen uns, was früher darin gelagert wurde.


